IP45G News

7. August 2019

Vom 30. September bis 2. Oktober 2019 lädt das IEEE 5G World Forum (WF-5G) alle Interessierte in das International Congress Center Dresden ein. Als eine führende wissenschaftliche Konferenz vereint der… weiterlesen

22. Juli 2019

Am 6. November 2019 richten die Informationsplattform für 5G – IP45G, die Weidmüller Gruppe, it’s owl, Digital in NRW, die IHK Lippe zu Detmold, die IHK Ostwestfalen zu Bielefeld und… weiterlesen

8. April 2019

Die Hannover Messe gilt als Weltleitmesse der Industrie und öffnete 2019 vom 1. bis zum 5. April ihre Pforten. Das diesjährige Leitthema „Industrial Intelligence“ stellte die Vernetzung von Mensch und… weiterlesen

18. Dezember 2018

Am 20. November 2018 fand in Kopenhagen die 4. Datacloud Nordic statt. Auf dem Networking-Forum rund um IT-Infrastruktur, Rechenzentren und erneuerbare Energie auf dem rasant wachsenden nordeuropäischen Markt trafen sich… weiterlesen

11. Oktober 2018

Die Teilnehmer der „5G Future Industrial Communication“-Veranstaltung in Berlin erfuhren es als erste – die Bundesregierung wird sich künftig verstärkt in Forschungsvorhaben zum Thema “Künstliche Intelligenz in Kommunikationsnetzen” engagieren. Dr.… weiterlesen

8. Oktober 2018

Der „Best Demo Award“ ging auf der ACM International Conference on Information-Centric Networking (ICN) 2018 an das Projekt I3. Die Konferenz fand vom 21. bis 23. September in Boston statt.… weiterlesen

24. September 2018

Führende Forschungsinstitutionen und Industrieunternehmen im Bereich 5G trafen sich vom 11. bis 13. September 2018 zum interdisziplinären Informationsaustausch in Berlin. Die Teilnehmenden der Fachtagung „Future Industrial Communication“ ziehen ein positives… weiterlesen

20. August 2018

Vom 14. bis 16. August trafen in Dinklage 20 Promovierende verschiedener Hochschulen auf renommierte Wissenschaftler, die Vorträge aus Industrie und Forschung hielten. Organisiert wurde die Summer School der Fachgruppe “Kommunikation… weiterlesen

Future Industrial Communication 2018
1. Juli 2018

Nach dem großen Erfolg der ersten 5G-Jahrestagung 2017 in Paderborn lädt die Begleitforschung der Initiative “5G: Industrielles Internet” in diesem Jahr unter dem Motto „Future Industrial Communication“ zu einer dreitägigen… weiterlesen

17. Juni 2018

Vom 10. bis 15. Juni 2018 fand in München die 16. MobiSys 2018 statt. Auf der ACM International Conference zu den Bereichen Mobile Systems, Applications und Services wird innovativer Forschung… weiterlesen

5. Februar 2018

Am 18. und 19. Januar fand am Berliner Einstein-Zentrum „Digitale Zukunft“ der IoThon statt, ein Hackathon zu IoT, Blockchains und ICN. Zu den Co-Organisatoren zählten neben dem I3-Projekt die Aalto-Universität,… weiterlesen

19. Januar 2018

Anfang 2018 wurde umfangreich in der Fachpresse über Designfehler in Prozessoren berichtet. Spectre beinhaltet zwei Angriffsszenarien in ARM, PowerPC und x86/IA-32 Prozessoren, Meltdown ein Angriffsvektor in ARM und X86/IA-32 Prozessoren. Sie wurden im Juni… weiterlesen

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News

Forscher tüfteln bereits an Technologien für 6G

Obwohl sich 5G Netze noch im Aufbaustadium befinden, setzten sich schon jetzt die Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie und des Fraunhofer IAF mit dem darauffolgenden Mobilfunkstandard 6G auseinander. Die Forscher beider Institute haben es geschafft, mithilfe von elektro-optischen Modulatoren Terahertz-Datensignale in optische Signale zu transformieren. Diese Technologie könnte den Grundstein für weitaus höhere Datenübertragungsraten bei 6G legen.

Heraeus entwickelt kostengünstiges Verfahren zur Abschirmung von 5G Bauteilen

Die 5G Technologie ist zunehmend elektromagnetischen Störungen ausgesetzt, wofür es einer Lösung Bedarf. Zur Bewältigung des Problems setzt die Firma Heraeus auf einen Silbertintendrucker, mit dessen Hilfe sich Bauteile äußerst präzise abschirmen lassen. Im Vergleich zu gängigen Methoden wie dem Sputtern oder der Verwendung von Metallgehäusen gilt die Lösung von Heraeus als extrem kostensparend.

5G vs. WLAN

Nach der im Juni zu Ende gegangenen 5G Auktion, bei der 2 GHz- und 3,6 GHz-Frequenzen versteigert wurden, vergibt die Bundesnetzagentur in der zweiten Jahreshälfte Frequenzen von 3,7 – 3,8 GHz. Für Industrieunternehmen ist dieser Frequenzbereich von besonderem Interesse, da sich hiermit lokale Campusnetze errichten lassen. Während WLAN Netze den Nachteil haben, dass bei zu vielen angeschlossenen Geräten eine Überlastung und somit Qualitätsschwankungen zu verzeichnen sind, stellt dies für lokale 5G Netze kein Problem dar, was mit der Existenz von geschützten Frequenzbändern zusammenhängt.

5G Auktionseinnahmen werden falsch genutzt

Der Grünen-Politiker Oliver Krischer sieht es kritisch, dass die Bundesnetzagentur mit der Versteigerung der 5G Frequenzen 6,55 Mrd. Euro eingenommen hat. Dieses Geld fehle den Mobilfunkanbietern nun beim 5G Netzausbau. Des Weiteren bemängelt er, dass 70 % der Auktionseinnahmen in den Ausbau des Glasfasernetzes investiert werden sollen, obwohl es hierfür bereits Förderprogramme gibt, deren Gelder bisher aber kaum Verwendung fanden. Stattdessen plädiert er für den Ausbau des LTE Netzes, um eine bundesweite Netzabdeckung zu gewährleisten.

Bundesnetzagentur nimmt mit 5G Auktion 6,55 Milliarden Euro ein

Die 5G-Frequenzauktion hat nach drei Monaten beim Stand von 6,55 Milliarden Euro ein Ende gefunden. Im 3,6-GHz-Band haben die Telekom und Vodafone je 90 MHz, Teléfonica 70 MHz und 1&1 Drillisch 50 MHz ersteigert. Zudem ist es der Telekom und Vodafone gelungen, im 2-GHz-Band je 4 Blöcke zu erwerben, während Teléfonica und 1&1 Drillisch jeweils auf nur zwei Blöcke kommen. Die Netzbetreiber kritisieren die hohen Preise der Auktion und befürchten, dass ihnen nun Gelder für den Ausbau der Infrastruktur fehlen werden.

5G Test im Hamburger Hafen ist zu Ende

Im Juni ist der Test des Mobilfunkstandards 5G im Hamburger Hafen zum Abschluss gekommen. Der Test hat laut der Hamburg Port Authority unter Beweis gestellt, dass in einem 5G Netz unterschiedliche Industrieanwendungen mit verschiedenen Anforderungen parallel laufen können, ohne Probleme zu verursachen.

Huawei ist am 5G Netzausbau in Spanien beteiligt

Während die USA den chinesischen Konzern Huawei auf eine Sanktionsliste gesetzt haben und auch andere Länder vor einer Zusammenarbeit mit dem Unternehmen beim 5G Netzausbau abhalten wollen, setzt der spanische Netzbetreiber Vodafone España auf eine Kooperation mit dem Telekommunikationsriesen. Am 15. Juni fällt in 15 spanischen Städten der Startschuss für eigene 5G Netze. Die Hardware für diese Netze stammt in erster Linie von Huawei und Ericsson.

5G Auktion führt zu Beschwerden gegen die Bundesnetzagentur

Aufgrund der langen Dauer der 5G Auktion und der hohen Einnahmen der Bundesnatzagentur haben sich die Netzbetreiber mit einer Beschwerde an das Bundesverkehrsministerium gewandt. Sie hoffen, dass für zukünftige Versteigerungen eine Überarbeitung des Verfahrens stattfindet und Auktionen möglicherweise ohne die Bundesnetzagentur abgehalten werden.

Scheuer will öffentliche Grundstücke für den Bau von 5G Funkmasten nutzen

Bundesverkehrsminister Scheuer schlägt vor, Grundstücke und Gebäude des Bundes für den Bau neuer Mobilfunkmasten zur Verfügung zu stellen, um so den 5G Netzausbau zu beschleunigen. Die Flächen sollen deutlich unter den marktüblichen Konditionen an die Mobilfunkanbieter vermietet werden. Des Weiteren ist geplant, an diesen Standorten schnellere Genehmigungsverfahren einzuführen. Seine genauen Pläne wird Scheuer im Laufe des Sommers veröffentlichen.

Keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung im 5G Netz

Beim 5G Netz wird es wie schon bei den vorangegangenen Mobilfunkstandards keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung geben, damit Netzbetreiber den Netzverkehr nach wie vor zuordnen können. Dies ist sehr im Sinne der deutschen Innenminister und verschiedener Ermittlungsbehörden, die Interesse daran haben, dass sich auch in Zukunft Abhöraktionen realisieren lassen.

Aufbau eines 5G Netzes in Russland in Zusammenarbeit mit Huawei

Der russische Mobilfunkanbieter MTS und der chinesische Technologiekonzern Huawei haben beschlossen, beim Aufbau eines 5G Netzes in Russland zu kooperieren und dieses bis 2020 gemeinsam zu errichten. Der Vertrag wurde im Beisein der beiden Staatsoberhäupter Xi Jinping und Wladimir Putin unterschrieben.

Bundesnetzangebot versucht 5G Auktion zu beschleunigen

Da die Versteigerung der 5G Frequenzen inzwischen schleppend vorangeht, hat die Bundesnetzagentur die Anforderungen an die Höhe von Geboten für einzelne Blöcke nach oben geschraubt. Demnach sind neue Gebote nur zulässig, wenn sie mindestens 13 Millionen Euro über dem derzeitigen Höchstgebot liegen.

Italien befindet sich beim 5G Netzausbau auf der Überholspur

Italien legt beim 5G Netzausbau ein rasantes Tempo hin. Während sich die Versteigerung der 5G Frequenzen in Deutschland massiv in die Länge zieht, endete die Auktion in Italien bereits im Oktober 2018 und hat Einnahmen in Höhe von 6,5 Mrd. Euro eingebracht. Der Netzausbau in Italien ist bereits in vollem Gange und die Netzbetreiber scheuen sich auch nicht vor einer Zusammenarbeit mit dem chinesischen Technologieriesen Huawei, der für 20-30 Prozent der Netze die nötige Technik liefert.

US-Sanktionen sollen Huawei an einer Beteiligung beim 5G Netzausbau hindern

Im Handelsstreit zwischen den USA und China treffen die US-Sanktionen den chinesischen Technologieanbieter Huawei besonders hart. Der amerikanische Außenminister Mike Pompeo deutete an, Geheimdienstinformationen künftig nicht mehr an europäische Staaten weiterzuleiten, sollten diese beim 5G Netzausbau mit Huawei kooperieren. Von derartigen Drohungen und den eingeführten Sanktionen erhoffen sich die USA, Huawei in punkto 5G endlich einzuholen.

Justizminister setzen sich für die Möglichkeit staatlicher Überwachung beim 5G Netzausbau ein

Die Justizminister der Länder sprechen sich bei der Festlegung von technischen Standards für den 5G Netzausbau gegen eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung aus, um weiterhin eine Mobilfunküberwachung seitens der Polizeibehörden zu ermöglichen. Des Weiteren ist ihnen sehr daran gelegen, diese Datenbeschaffungspflicht für Mobilfunkanbieter auch gesetzlich zu verankern.

MediaTek präsentiert Smartphone-Chip mit 5G Modem

MediaTek hat als erstes Unternehmen überhaupt einen mobilen Chipsatz mit einem eingebauten 5G Modem entwickelt. Der Chipsatz, dessen maximale Download-Geschwindigkeit 4,7 Gbps beträgt und der eine Upload-Geschwindigkeit von 2,5 Gbps erreichen kann, schont den Handyakku und spart Platz im Inneren des Handys. Anfang 2020 sollen dann die ersten Smartphones mit einem 5G-fähigen Chipsatz auf den Markt gebracht werden.

Intel gibt die Entwicklung von 5G Modems für Smartphones auf

Intel hat bekannt gegeben, mit der Entwicklung von 5G Modems für Smartphones aufhören zu wollen. Aufgrund mangelnder Profitabilität überlässt Intel damit seinem Konkurrenten Qualcomm das Geschäftsfeld. Somit werden dann iPhones, die ab 2020 auf den Markt kommen, von Qualcomm produzierte 5G Modems enthalten.

Vodafone eröffnet 5G-Supercore-Rechenzentren

Für den 5G Netzausbau setzt Vodafone Deutschland auf 5G-Supercore-Rechenzentren, von denen bereits vier Stück kürzlich eingeweiht wurden. Des Weiteren ist geplant, bereits bestehende Rechenzentren umzubauen und für 5G nutzbar zu machen. Neben den 5G-Supercore-Rechenzentren wird es in Zukunft vor allem auch darum gehen, Echtzeit-Rechenzentren aufzubauen, durch die dann die 5G typischen kurzen Latenzzeiten erzielt werden können.

Samsung Electronics: Serienproduktion von 5G Modems und RF-Chips

Samsung Electronics plant seine für mobile Endgeräte vorgesehenen 5G Kommunikationstechnologien in Serie zu produzieren. Hierzu zählen insbesondere das 5G Modem und RF-Chips.

Deutsche Messe ist Vorreiter in Sachen 5G

Als erste Messegesellschaft der Welt plant die Deutsche Messe, das Messegelände in Hannover ab 2020 ganzjährig mit einem 5G Netz auszustatten. Das 5G Netz soll nicht nur für Messen genutzt werden, sondern auch als Testfeld für verschiedene Anwendungen dienen. Des Weiteren hat die Deutsche Messe mit der 5G CMM Expo eine neue Messe ins Leben gerufen, die sich ab dem nächsten Jahr voll und ganz dem Thema 5G widmen wird.

Industrie wird der Nutznießer von 5G sein

5G ist in aller Munde. Aller Wahrscheinlichkeit wird es aber noch eine Weile dauern, ehe die Handynutzer davon profitieren werden. Datenübertragungsraten von 10 Gbit/s werden erst möglich sein, wenn es eigenständige 5G Netze gibt. Dies liegt jedoch noch in ferner Zukunft, da die 5G Netze zunächst auf den vorhandenen 4G Netzen aufbauen werden. Es ist jedoch davon auszugehen, dass 5G die Industrie auf den Kopf stellen wird. Dank ultrakurzer Latenzzeiten könnten die Bereiche Augmented Reality, Autonomes Fahren und Robotik entscheidend vorangebracht werden.

5G wird den Fertigungsbereich optimieren

Es ist davon auszugehen, dass sich 5G vor allem für den Industriesektor auszahlen wird. Insbesondere das Auslesen von Sensordaten wird um ein Vielfaches einfacher sein, da 5G problemlos mit großen Datenmengen umgehen kann. Melden Sensoren, die an Produktionsmaschinen befestigt sind, Abweichungen im Fertigungsprozess kann dank 5G sofort reagiert werden. Dies wird zu enormen Kostenersparnissen führen. Erste Use Cases aus dem 5G Bereich können ab dem 1. April auf der Hannover Messe bewundert werden.

Hannover Messe führt 5G Netz vor

Die Hannover Messe ist sich der Bedeutung von 5G bewusst und hat deshalb eine 5G Arena eingerichtet, die die diesjährigen Messebesucher in Halle 16 bestaunen dürfen. Zusammen mit Nokia und Qualcomm wurde dort ein intaktes 5G Netz aufgebaut. Während des Messezeitraums präsentieren zudem verschiedene Firmen, darunter Zeiss oder Bosch Rexroth, acht Anwendungen aus dem Industriebereich. In 2020 soll dann nicht mehr nur eine Halle, sondern sogar das gesamte Messegelände mit 5G versorgt werden.

5G verlangt hohe Sicherheitsanforderungen

5G wird die Bereiche Industrie 4.0, autonomes Fahren und IoT entscheidend voranbringen. Vor allem Industrieunternehmen versprechen sich viel von dem neuen Mobilfunkstandard, weshalb eine Reihe von Firmen Interesse am Aufbau eigener 5G Netze bekundet hat. Denn 5G wird die Vernetzung von Maschinen und die Automatisierung von Prozessen ermöglichen. Trotz der vielen Vorteile dürfen die Firmen nicht die Sicherheit außer Acht lassen. Das 5G Netz als kritische Infrastruktur für zukünftige Technologien und Anwendungen wird sicher auch ein beliebtes Ziel für Hackerangriffe sein, wogegen es umfangreicher Vorsichtsmaßnahmen bedarf.
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