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Oneplus präsentiert das erste 5G-Smartphone auf der MWC 2019

Oneplus arbeitet derzeit akribisch an der Entwicklung eines 5G-Smartphones und wird den Prototyp Ende Februar auf der MWC 2019 der Weltöffentlichkeit präsentieren. Messebesucher können auf dem Gerät ein 5G-Spiel ausprobieren. Peter Lau, der CEO von Oneplus, kündigte an, dass die Markteinführung des ersten 5G-Handys Mitte des Jahres erfolgen solle.

Scheuer will schnellen Ausbau des 5G-Netzes

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer plädierte bei der Fahrt mit einem ICE-Zug der Deutschen Bahn auf dem digitalen Testfeld entlang der Autobahn A9 für den Ausbau des 5G-Netzes. Aus seiner Sicht würde ein flächendeckendes 5G-Mobilfunknetz die Mobilität in Deutschland entscheidend vorantreiben.

Koalition uneinig über Höhe des lokalen Zwangs-Roamings

Um ländliche Regionen nicht vom 5G-Mobilfunknetz auszuschließen, möchte die Große Koalition Mobilfunkanbieter dazu verpflichten, falls nötig, ihre Mobilfunkmasten an Konkurrenten zu vermieten, wenn diese stellenweise kein Netz gewährleisten können. Das Gesetz kann bisher nicht auf den Weg gebracht werden, weil sich das Bundeswirtschafts- und das Bundesfinanzministerium uneins sind bezüglich der Höhe der Netzmiete.

Telefónica klagt gegen die 5G-Versteigerung

Telefónica hat eine Klage gegen die Bundesnetzagentur beim Verwaltungsgericht Köln eingereicht, um zu bewirken, dass die für März geplante Versteigerung der 5G-Mobilfunklizenzen verschoben wird. Das Unternehmen erhofft sich davon eine Überarbeitung der Vergaberegeln. Insbesondere das von der Bundesregierung angestrebte lokale Zwangsroaming müsse aus Sicht von Telefónica überarbeitet werden.

Huawei Beteiligung am 5G-Netzausbau: Merkel fordert Zusicherungen seitens der chinesischen Regierung

Seitdem bekannt ist, dass Huawei sich am Aufbau des 5G-Netzes in Deutschland beteiligen möchte, steht der Konzern enorm in der Kritik. Es wird befürchtet, dass sensible Daten an die chinesische Regierung übermittelt werden, was Huawei jedoch streng von sich weist. Bei ihrem Staatsbesuch in Japan machte Bundeskanzlerin Merkel deutlich, dass sie das Gespräch mit der chinesischen Regierung suchen und die Huawei-Beteiligung an Bedingungen knüpfen werde.

Chef der Deutschen Post wünscht sich LTE-Ausbau

Frank Appel, der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Post, appelliert an die Bundesregierung, den Ausbau des LTE-Netzes voranzutreiben, statt auf 5G zu setzen. Nur so könne seiner Meinung nach eine flächendeckende Internetversorgung erzielt werden, von der auch die Brief- und Paketzusteller der Post profitieren würden.

Industrierevolution scheint dank 5G möglich

Bereits jetzt steht fest, dass 5G das Potential hat, die Industrie grundlegend zu verändern. Denn 5G ermöglicht nicht nur eine rasche Datenübertragung bei niedrigem Energieverbrauch, sondern auch sofortige Rückmeldungen aus dem Netz, was die Car2X-Kommunikation entscheidend voranbringen wird. Zudem stellen Daten von Sensoren keine Überforderung für 5G dar, wodurch es möglich sein wird, die Produktion besser zu lenken und zu kontrollieren.

Fraunhofer-Institute und die TU Berlin kooperieren im Bereich 5G

Damit Deutschland in puncto 5G-Technologie Anschluss halten kann, arbeiten die Technische Universität Berlin und mehrere Fraunhofer-Institute eng zusammen. Ziel der gemeinsamen Projekte ist es, mithilfe des geballten Know-hows die Grundlagen- und Anwendungsforschung von 5G voranzutreiben und die Entwicklung des neuen Mobilfunkstandards zu beschleunigen.

Vergabe der 5G-Lizenzen beginnt im März

Die Bundesnetzagentur hat verkündet, dass die Auktion der hochfrequenten 5G-Lizenzen Mitte März standfinden solle. Bisher ist bekannt, dass sich Telefónica, Vodafone, die Deutsche Telekom und United Internet für die Auktion angemeldet haben. Da die flächendeckende Netzabdeckung bis 2024 dauern könnte, kritisieren führende Industrieverbände, dass niederfrequente lokale 5G-Lizenzen noch nicht vergeben werden, obwohl zahlreiche Unternehmen, darunter Siemens, Volkswagen und Daimler, bereits Interesse bekundet haben.

Regierung erwägt Ausschluss von Huawei beim 5G-Ausbau

Deutsche Sicherheitsbehörden empfehlen, Huawei vom 5G-Netzausbau auszuschließen. Es bestünde die Gefahr, die chinesische Regierung könne sich die Huawei-Technik für Spionagezwecke zunutze machen. Außerdem wird befürchtet, China wäre durch die Deaktivierung von Modulen fähig, das gesamte Netz lahmzulegen. Derzeit zieht die Bundesregierung eine Überarbeitung des Telekommunikationsgesetzes in Betracht. Eine Beteiligung von ausländischen Firmen am 5G-Netzausbau wäre dann nur möglich, wenn sie beweisen können, dass dem Staat der Zugang zu ihren Produkten verwehrt bleibt.

Vergabe der regionalen 5G-Frequenzen muss zügig erfolgen

Die Industrieverbände VCI, VDA, VDMA und ZVEI fordern die Bundesnetzagentur auf, lokale 5G-Frequenzen zwischen 3,7 und 3,8 GHz möglichst zeitnah für die Industrie verfügbar zu machen. Viele Unternehmen, darunter Volkswagen, Daimler und Siemens, haben ihr Interesse an den Lizenzen bekundet. Die vier Verbände bestehen auf eine rasche Entscheidung, denn nur so hätte Deutschland eine Chance, eine Führungsrolle im Bereich industrieller 5G-Anwendungen einzunehmen.

Die Deutsche Telekom gibt ihre Ziele für 2019 bekannt

Die Deutsche Telekom hat sich hohe Ziele für das Jahr 2019 gesetzt. So sollen 2000 Mobilfunkstandorte geschaffen und 60.000 Kilometer Glasfaserkabel gelegt werden. Des Weiteren sind zusätzliche 5G-Testbeds geplant und auch das Maschinen- und Sensornetz (NarrowBand IoT) soll deutlich erweitert werden.

IP45G News

5G Grafik mit Netzstruktur für den Bericht der Bundesregierung
27. Juli 2017

Auch wenn das Smartphone aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken ist, so steht uns allen die echte digitale Revolution erst noch bevor: Zukünftig werden Milliarden von Menschen, Gegenständen, Sensoren und… weiterlesen

Screenshot der Website www.ip45g.de
12. Juli 2017

Sie wollen wissen, was für Neuerung die fünfte Generation der Mobilfunknetze mit sich bringt? Was hohe Bandbreiten, Echtzeit-Übertragung und die intelligente Vernetzung von Maschinen und Gegenständen für die industrielle Fertigung… weiterlesen

Gruppenbild der Teilnehmer an der 5G Jahrestagung in Paderborn
4. Juli 2017

Netzwerktechnologien sind das zentrale Nervensystem der Digitalisierung. 5G sorgt für ein Zusammenwachsen dieser Technologien und trägt damit entscheidend zum digitalen Wandel bei – in den Fabrikhallen ebenso wie im Straßenverkehr.… weiterlesen

Symbolbild zum Thema Kommunikation via 5G und Industrielles Internet
6. Juni 2017

Am 20. Juni findet im Heinz Nixdorf MuseumsForum in Paderborn die Jahrestagung „5G — INDUSTRIELLE KOMMUNIKATION DER ZUKUNFT“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) statt. Erstmals werden die drei… weiterlesen

Standortübergreifende Effizienzsteigerung in der Produktion durch 5G- und Cloud-Techniken
1. März 2017

Das am 1. März 2017 gestartete Projekt 5GANG (5G angewandt in der Industrie) wird sich knapp drei Jahre mit der standortübergreifenden Effizienzsteigerung in der Produktion durch 5G- und Cloud-Techniken beschäftigen.… weiterlesen

Ingenieure bei der Arbeit
21. Januar 2017

Am 1. Januar 2017 startete im Rahmen der Forschungsinitiative „5G – Industrielles Intenet“ das Projekt FIND, kurz für Future Industrial Network Architecture. In dem auf drei Jahre geplanten Forschungsprojekt geht… weiterlesen

Softwarebasierte Netzwerke in Produktionsanlagen
2. Januar 2017

Der 1. Januar 2017 markiert das Anlaufen des Projekts FlexSi-Pro – Flexibilität und Sicherheit in der Produktionsanlage der Zukunft. In dem Projekt werden Konzepte zur Virtualisierung von Netzfunktionen in Software… weiterlesen

Symbolbild zum Thema Kommunikation via 5G und Industrielles Internet
30. August 2016

Im August 2016 wurde der Startschuss gegeben für das Projekt IP45G, das bis Dezember 2019 vor allem als inhaltliches Bindeglied zwischen allen Teilprojekten der Forschungsinitiative „5G – Industrielles Internet“ funktionieren… weiterlesen